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1. Mai-Boulen bei den „Boulevardiers“
Versuch einer Chronik eines rundum gelungenen Tages
Mitte der 17. Kalenderwoche:
Erika startet Rundruf – am 1. Mai wird ab 11 Uhr geboult. Wer kommt ? Wer sponsert mit Salat, Kuchen und sonstigen guten (Zu-)Taten ?
8:00 Uhr:
Das darf doch nicht wahr sein ! Es regnet. Und die Wetterfrösche hatten doch 24° für heute angesagt.
9:30 Uhr:
Die Sonne komt raus. Und wie ! Also doch, heute wird ein richtiger Boule-Tag.
10:30 Uhr:
Erika und Thomas sind schon am wirbeln/arbeiten. Alles soll ja gerichtet sein, dass es um 11 Uhr losgehen kann. Die ersten Boulomanes trudeln ein. Nicht nur mit dem Handwerkszeug, sprich: Kugeln etc.. Nein, auch mit Grillzutaten und anderen nützlichen Dingen.
11 Uhr:
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, der Grill ist bereit. Unsere fahrende Kühlbox (geliehen, Dank an das Park-Café Sandhausen) ist bereits gut gefüllt. Und die obligaten Fachgespräche laufen an. Auf grund der Trockenheit sind die Plätze knochenhart. D.h. die Kugeln rollen verdammt schnell. Was soll’s ! Da müssen wir durch.
Gegen Mittag:
Welche Überraschung, wir bekommen Gäste aus Handschuhsheim, auch so fanatische Boulisten. Und es kommen immer mehr – Clubmitglieder, alte Freunde und neue Gesichter. Mit guter Laune, Spenden, Liegestuhl und allem, was man sonst für so einen Tag halt braucht. Und gespielt wird natürlich auch schon. Mehrere Paarungen laufen schon, einige zweifeln bereits an sich, andere strahlen nicht nur wegen der Sonne. An Essen ist zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu denken. Nur >>> spielen, spielen, spielen. Der/die eine oder andere legen bereits eine kleine schöpferische Pause ein, die Sonne bringt es an den Tag.
Und spielerisch = knappe Ergebnisse trotz klarer Führung / eindeutige Resulte / kein Fanny = alles wird geboten, was besonders für die zuschauenden Gäste spannend ist.
Circa 13:30-14 Uhr:
Der Grill ist in Betrieb, alles liegt parat fürs „Festessen“. Und der grosse Run ans Buffet geht nun los, es ist gefrä…ige Stille, man muss sich ja für den Nachmittag stärken. Über „Schwarz“-Würste redet niemand. Viele suchen einen schattigen Platz, denn die Sonne brennt jetzt richtig.
Der/die eine oder andere legen wieder eine Verschnaufpause ein, einer liegt sogar im Liegestuhl mitten auf dem Platz und schläft - beneidenswert.
So etwa ab 14:30 Uhr:
Es wird wieder gespielt, auf Teufel komm raus. Frust jagt Freude, verzogener Schuss gegen Carreau sur place, 13:12 und gewonnene Erfahrung. Alles wird geboten.
Und wir bekommen ganz junge Gäste, sprich Kinder, die Boulespielen lernen wollen. Erika legt gleich als Jugendtrainerin los. Die Kids sind mit Spass und grossem Interesse dabei. Selbst „Zaungäste“ interessieren sich für uns. Es ist ein reges Kommen und Gehen. Ansonsten, siehe Kapitel: gegen Mittag >>> Spielen-Spielen-manchmal pausieren für Kaffee und Kuchen.
Ab ca. 20 Uhr:
Der Grill wird nochmals angeworfen, zum Glück sind auch noch genügend Zutaten da. Man sitzt gemütlich zusammen und tauscht die gewonnenen Erfahrungen des heutigen Tages.
Gegen 21:30 Uhr:
Zufrieden mit dem tollen Tag löst sich die Runde auf. Schööööön war’s und Spass hat’s gemacht !!
Nur Erika und Thomas haben noch etwas Arbeit.
Danke allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben !
Anmerkung des Chronisten: geh nie ohne Hut zum Boulespielen, du könntest ja eine „rote Kugel“ (sprich: Sonnenbrand) bekommen!
2.5.2011 abuba
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